Presse

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Hundeerziehung im Kloster

Die Mönche von New Skete: Welpen liebevoll erziehen

 
Übermut, Temperament, Frustration, die sich ganz handfest in zerkauten Schuhen und Teppichen, zerrissenen Tapeten und Kissen zeigen oder das Anspringen als Ausdruck überschwänglicher Freude sind typisches Welpenverhalten. Hundeeltern können dabei manchmal die Nerven durchgehen. Damit sie nicht mit Strafen überreagieren und ihr Welpe zu einem verängstigten Hündchen wird, geben die Mönche hier ihr Wissen aus Jahrzehnten Welpenerziehung weiter. Das Ziel ist eine enge, vertrauensvolle Bindung zwischen Welpe und Familie herzustellen, um einen freundlichen, selbstbewussten Gefährten zum Partner zu gewinnen.

Welpen liebevoll erziehen ist seit vielen Jahren ein bewährter und anerkannter Ratgeber – damit der Mensch seinen Welpen versteht und Welpen lernen, wie sie ihren Menschen glücklich machen können.
 
Die Mönche, die Hunde züchten und trainieren
Die Mönche von New Skete sind nicht die ersten Mönche, die Hunde züchten und ausbilden. Die Augustiner-Chorherren (nicht eigentlich Mönche, aber Mitglieder eines religiösen Ordens) züchteten im Hospiz am Großen St. Bernhard in den Schweizer Alpen seit mehr als zwei Jahrhunderten Bernhardiner. Und in Tibet züchteten buddhistische Mönche den Lhasa-Apso-Terrier. An zwei so weit voneinander entfernten Flecken der Erde entstanden also klösterliche Hundezuchten. Und seit vier Jahrzehnten züchten die Mönche in den Bergen des Staates New York im Kloster New Skete Schäferhunde und bilden sie aus.
Die Mönche von New Skete haben eine eigene, gewaltfreie Methode entwickelt, die auf Charakter und Wesen jedes einzelnen Hundes eingeht. Dieses Buch beschreibt wie Herr & Hund wahre Partner werden.
 
 
Die Mönche von New Skete
Welpen liebevoll erziehen
Die sanfte Methode des Hundetrainings von Anfang an
Deutsch von Kerstin Winter
335 Seiten, durchgeh. illustriert
Hardcover, 19,80 Euro
edition tieger im Autorenhaus Verlag 2010
ISBN 978-3-86671-059-7
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Hunde lügen nicht.

Die großen Gefühle unserer Vierbeiner. Psychologie, Emotionen, Verhalten.

Jeffrey Masson erklärt warmherzig und engagiert, gestützt auf unzählige wissenschaftliche Forschungsergebnisse und belegt durch Erfahrungen mit seinen eigenen Hunden, unter anderem warum Hunde vor Trauer sterben können, wie ihr Gedächtnis funktioniert und wie sie träumen. Warum sie mehr sehen als wir, worauf ihre Tapferkeit und Opferbereitschaft beruht, warum sie absolut treu und bedingungslos lieben und – warum wir ihre Liebe nicht enttäuschen dürfen:
 
»Der Hund liebt uns tief und wahrhaftig, über alle Erwartungen und alles Maß hinaus, unabhängig davon, ob wir es verdienen. Er liebt uns bisweilen mehr als wir uns selbst.
Wir lieben Hunde, weil sie ihr ganzes Leben bemüht sind uns zu gefallen und uns glücklich zu machen, weil sie zuverlässig sind und niemals boshaft oder kränkend. Und weil sie uns, wenn wir Menschen einmal nachlässig oder untreu sind, dennoch lieben, bedingungslos.
Ungeachtet dessen, wie sie behandelt werden, was man ihnen antut und wie wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung sie von uns erhalten, sind Hunde bereit, uns alles zu verzeihen.«
 
Bestsellerautor Jeffrey Masson fesselt den Leser durch seine spielerische, leichte, aber auch ernsthafte Diskussion über die Gefühle der Hunde. Dabei sorgen die eigenen Beobachtungen und Erfahrungen mit seinen drei Hunden immer für den Bezug zur Realität. Seine überraschenden Erkenntnisse eröffnen ein neues Verständnis und eine veränderte Haltung zu unseren »besten Freunden«.
 
»Jeder, der Hunde liebt und das Glück hat, von einem Hund geliebt zu werden, wird dieses Buch lesen wollen.« Jane Goodall
 
 
Jeffrey M. Masson
war Professor an verschiedenen Universitäten, Direktor des Londoner Sigmund Freud-Archivs. Er schrieb etliche psychiatriekritische Bücher. Jeffrey Masson untersucht das emotionale Leben von Tieren und veröffentlichte mehrere internationale Bestseller.
 
Jeffrey M. Masson
Hunde lügen nicht
Die großen Gefühle unserer Vierbeiner
Psychologie, Emotionen, Verhalten
Deutsch von Ursula Bischoff
310 Seiten, Hardcover, 16,80 Euro
edition tieger im Autorenhaus Verlag 2010
ISBN 978-3-86671-076-4
 
»Ein wunderbares Buch über Emotionen und Charakter der Hunde.« Elizabeth Marshall Thomas (Autorin von Das geheime Leben der Hunde)

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Jennie, meine Freundin. Ein Katzenroman

»Der bezaubernde Roman von Paul Gallico« Die ZEIT

Ein Junge rennt über die Straße, um eine Katze zu streicheln und wird von einem Lastwagen angefahren. Als er zu sich kommt, hat er Pfoten und Krallen, ein weiches Fell und – ist selbst zur Katze geworden. Zu Hause erkennt ihn niemand, man setzt ihn vor die Tür. Als unerfahrener junger Kater ist er bald durch Hunger und Verfolgung dem Tod nahe. Da begegnet er Jennie, einer kleinen getigerten Straßenkatze. Auch sie wurde von ihren Menschen verstoßen und landetet auf der Straße: »So begann meine Unabhängigkeit von den Menschen«, sagte Jennie, »denn seitdem habe ich sie nie wieder um irgend etwas angebettelt und bin nicht eine einzige Nacht über in einer Wohnung geblieben, und wenn ein Mensch nach mir greift, um mich zu streicheln oder in den Arm zu nehmen, dann spucke ich nur und fauche ihn an. Mir gefällt dieses Vagabundenleben nicht schlecht. Natürlich ist es hart und hat oft seine Nöte, aber wenigstens kann einem niemand mehr weh tun. Ich meine, innerlich, wo man an eine Wunde nicht ran kann und wo nichts zuheilt.«
 
Jennie hilft dem Menschenjungen im Katzenfell durch ihre Katzenweisheit und Freundschaft das gefährliche Dasein eines Streuners zu überleben. Denn je mehr Peter in sein neues Dasein als Katze hineinwächst, umso mehr muss er sich behaupten und für sich und andere mitdenken und sorgen. So lernt der Junge alles über Katzen. Und viel über Menschen.
 
Ein wunderschönes Buch für alle Tier- und Katzenfreunde, die ganz nebenbei mehr über das Verhalten und die Seele von Katzen erfahren.
 
 
Paul Gallico (1897-1976), ein beliebter, vielfach ausgezeichneter Geschichtenerzähler, hat 41 Bücher geschrieben, zahlreiche Kurzgeschichten, 20 Theaterstücke; viele seiner Werke wurden verfilmt. Er war ein großer Tierfreund, der ganz besonders Katzen liebte. Sein Bestseller Miau sagt mehr als tausend Worte ist ebenfalls in der edition tieger erschienen.
 
 
Paul Gallico
Jennie, meine Freundin.
Ein Katzenroman.
Hardcover, 317 Seiten, € 14,95
ISBN 978-3-86671-072-6
edition tieger im Autorenhaus Verlag Berlin 2010
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Mit Wölfen leben

Wölfe – sie wecken ambivalente Gefühle in uns. Wir lieben sie oder wir hassen sie. Wir fürchten uns vor ihnen oder wir suchen ihre Nähe. Aber was geschieht, wenn Wölfe unsere Nähe suchen, wenn sie sich in unserer Umgebung niederlassen? Welche Konsequenzen hat es für die Sicherheit von Menschen und Tieren? Hysterie oder berechtigte Ängste?
Dem Thema „Leben mit Wölfen“ widmet sich die erste Ausgabe des neuen Wolf Magazin in Buchform. Dabei greift die Herausgeberin, die Wolfsexpertin Elli H. Radinger, auch kontroverse Themen auf. Sie geht der Frage nach, wie Menschen in Deutschland und anderen Ländern mit Wölfen in ihrer Nachbarschaft leben. Sie spricht offen Konflikte, vor allem in ländlichen Regionen, an und fordert Wolfschützer zu mehr Ehrlichkeit auf. Ein Leugnen von Wolfsangriffen spiele nur in die Hände der Wolfsgegner, die die Angst vor Wolfsangriffen nutzten, um die öffentliche Meinung gegen Wölfe zu beeinflussen.
Es wird aber auch konkret die Frage gestellt, was die Wolfsschützer tun, um mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erreichen. Gerade die in wenig besiedelten Gegenden vorkommenden Wolfsangriffe können durch Herdenschutzhunde und Schutzmaßnahmen wie Zäune mit Flatterbändern deutlich reduziert werden.
Im neuen Wolf Magazin finden sich auch ein Bericht über die Begegnung von Hunden mit Wölfen, die berührende Geschichte des Casanova-Wolf sowie aktuelle Meldungen über Wölfe in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Schweden, mit zahlreichen Farbfotos.
 
Das neue Wolf Magazin
Das Wolf Magazin besteht seit zwanzig Jahren und ist das einzige deutschsprachige Fachmagazin zum Thema Wolf und andere wilde Kaniden. Jetzt erscheint das Wolf Magazin in neuer Gestaltung zwei Mal jährlich als Buch in der edition tieger des Autorenhaus Verlag Berlin. Jede Ausgabe hat (statt bisher 60) mindestens 120 Seiten mit vielen Farbfotos und steht unter einem aktuellen Schwerpunktthema. Zusätzlich findet der Leser interessante Reportagen, Fachartikel, Reiseberichte, aktuelle Informationen, literarische Beiträge und zahlreiche Buchtipps. Das Wolf Magazin ist unabhängig und frei von bezahlten Anzeigen. 
 
Elli H. Radinger (Hg.)
Mit Wölfen leben
128 Seiten, mit zahlreichen Farbfotografien
Wolf Magazin 1/2010, Broschur, 12 Euro
edition tieger im Autorenhaus Verlag Berlin, April 2010
ISBN 978-3-86671-078-8
www.edition-tieger.de
 
Autorin
Elli H. Radinger ist Herausgeberin des Wolf Magazin, das sie vor 20 Jahren gegründet hat. Einen Großteil des Jahres hält sich die Wolfsexpertin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming auf, wo sie seit der Wiederansiedlung der Wölfe 1995 im Wolfsprojekt mitarbeitet. Sie hat mehrere Bücher über Hunde und Wölfe veröffentlicht.
KONTAKT ZUR HERAUSGEBERIN: info@elli-radinger.de


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Der Verlust eines Hundes

- und wie wir ihn überwinden.

Wenn wir einen Hund in unser Leben aufnehmen, versprechen wir für ihn zu sorgen und ihn zu lieben. Sein ganzes Leben lang kümmern wir uns um ihn und sorgen für sein körperliches und seelisches Wohlergehen, und je mehr wir uns kümmern, umso enger wird unsere Beziehung. Am Ende ähneln Hund und Halter oft einem alten Ehepaar, das sich ohne große Worte versteht und weiß, was der andere denkt, noch ehe er dies ausgesprochen hat. Aber eines Tages ist der Zeitpunkt gekommen, an dem der Hund alt oder krank wird und Schmerzen leidet, der Augenblick, vor dem wir uns so sehr gefürchtet haben, und wir müssen uns damit abfinden, bald ohne ihn zu sein. Für unseren Hund haben wir eine »gottähnliche« Position. Wir sind die Quelle von allem, was sein Leben ausmacht und gerade das bringt auch die größte aller Verpflichtungen mit sich: eines Tages die letzte und endgültige Entscheidung über sein Leben zu treffen.
 
Es ist für viele Menschen wie ein Geschenk, wenn sie viele Jahre mit ihren vierbeinigen Freunden verbringen können. Der Tod ist dann zwar ein trauriger, aber natürlicher Abschluss. Ob mit sieben Monaten, drei Jahren oder nach 15 Jahren – unsere Hunde sterben immer zu früh. Und meist sterben sie nicht von allein, wir müssen die Entscheidung treffen. Dabei hilft das Buch von Elli H. Radinger, die ihre Erfahrungen mit allen teilt, die ein Tier verloren haben oder vor der Entscheidung stehen, sich von einem geliebten Begleiter trennen zu müssen. Es hilft zu wissen, dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht alleine ist. Oft fühlen sich Menschen, die ein Tier verloren haben, unverstanden ('Es ist doch nur ein Tier') oder sogar der Lächerlichkeit preisgegeben. Dieser Ratgeber macht Mut, und behandelt einfühlsam die Fragen der Euthanasie, des Wann, Wo und Wie, aber auch die psychologische Situation des Hundehalters, der Familie und wie Kinder auf den Tod eines geliebten Haustieres reagieren.
 
 
Elli H. Radinger
Der Verlust eines Hundes
und wie wir ihn überwinden.
Hardcover, Fadenheftung,
128 Seiten, zahlreiche Farbfotografien, 14,90 EUR
edition tieger im Autorenhaus Verlag Berlin, 2010
978-3-86671-077-1
www.edition-tieger.de
 
 
Autorin
Elli H. Radinger ist Herausgeberin des Wolf Magazin, das sie vor 20 Jahren gegründet hat. Einen Großteil des Jahres hält sich die Wolfsexpertin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming auf, wo sie seit der Wiederansiedlung der Wölfe 1995 im Wolfsprojekt mitarbeitet. Sie hat mehrere Bücher über Hunde und Wölfe veröffentlicht.
KONTAKT ZUR AUTORIN: info@elli-radinger.de


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Goethes Katze

Svend Leopold

Heitere Tage eines franzsischen Katers in Weimar

Dies sind die Memoiren eines Katers, der seinem geistigen Vorbild Johann Wolfgang von Goethe in allen Affären des Lebens nacheifert und in der Mitte seines Lebens zu der Einsicht kommt: »Alle großen Dichter sind unglücklich, jedoch nicht alle unglücklichen Katzen sind Dichter.«

Seine Wiege war der seidene Nähkorb der französischen Kaiserin Josephine. Er schlummerte darin zwischen den »sentimentalsten Romanen der Zeit«. Abenteuerlustig zieht er mit der Armee des französischen Kaisers gegen Preußen in den Krieg. Der schlachtenerprobte Kater wird Zeuge wie französische Soldaten Goethes Haus einnehmen, wo die tapfere Christiane den angstbleichen Dichter vor den kaiserlichen Soldaten schützt.

Im Haus des großen Denkers sucht er Unterkunft und begegnet schon bald der Liebe in Gestalt einer Katzenschönheit, die in den Haushalt einer ebenfalls hochberühmten literarischen Person gehört, wobei die »Aussicht auf die Küchengenüsse der Freifrau von Stein die Wärme und Tiefe meiner Gefühle für ihre schneeweiße Katze verstärkten«. Auf jeder Ebene des Menschen- und Katzenalltags findet er nun Stoff, um seinen Geist zu entwickeln und zu philosophieren, aber auch Gelegenheit, sich praktisch zu betätigen: »Mein Herr nahm mich oft mit in die herzogliche Bibliothek woselbst ich viele überflüssige Bücher davor bewahrte, von gefräßigen Buchmäusen verzehrt zu werden.« Das ist nicht ungefährlich, denn: »Immer wenn ich eine Buchmaus vertilgt hatte, der die Poesie ins Blut gegangen war, wurde mir unweigerlich übel, ich wurde mondsüchtig, litt mehrere Wochen am Reimfieber und schlechter Verdauung.«

Es waren schöne Zeiten in Weimar, wie sich Goethes Katze erinnert: »Nichts jedoch schmeichelte mir mehr, als zu hören, dass man mich Goethes Katze nannte. Mit diesem Ehrentitel bedacht, verlebte ich heitere Tage in Weimar, nur beschwert von der Bürde unentwegter Ehrenbezeugungen. Da ich meinen Herrn täglich zum Schloss begleitete, wurde mir gar bald vom Herzog der Titel eines wirklichen Kammerkaters mit dem Ersten Stern des Hausmausordens verliehen.

Autor des satirischen Romans Goethes Katze ist der Däne Svend Leopold, der sich dazu von E.T.A. Hofmanns Kater Murr anregen ließ. Der Roman erschien 1908 erstmals in deutscher Sprache und beschreibt den historischen Hintergrund von Goethes Leben und Gewohnheiten aus der Sicht seines kätzischen Verehrers: Eine freche und geistvolle Satire mit höchst amüsanten, manchmal bissigen Bemerkungen über den deutschen Meister der Dichtkunst, die leiblichen Genüsse, die Frauen, die Liebe, das Schreiben und das Theater. Das einhundert Jahre junge Werk ist auf jeder Seite Überraschung und geistvolles Vergnügen – auch für Leser, die keine Katzen haben, mit denen sie den Spaß teilen können.

Svend Leopold: Goethes Katze. Oder: Dichtung und Wahrheit. Roman. Übersetzt von Mathilde Mann, 155 Seiten, Halbleinen, 14,90 Euro, edition tieger im Autorenhaus Verlag GmbH, Berlin, 2010, ISBN 978-3-86671-061-0
www.edition-tieger.de



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Sie streichelt ihre Katze mehr als mich!

Mit Noahs Frau fängt das Problem an: Ihr ist die Katze lieb – und nicht der Mann. In diesem Kurzgeschichten-Zwillingsband (gleichzeitig erschienen mit dem Titel „Er streichelt seine Katze mehr als mich“) müssen sich die Männer anpassen oder zumindest sehr anstrengen. Nichts geht ohne ihre Katze, heißt es, selbst wenn Mann vorerst noch mächtig stark verkündet „ab jetzt schnurr ich hier“. Den Herren bleibt es überlassen, das katzenliebende Frauchen zu überzeugen und das heißt, nicht nur die Frau und die Katze sondern auch das Sofa, das Schlafzimmer und die Betthälfte zu erobern. Manchmal führt das zu deprimierenden Erkenntnissen: „Er war geduldig. Er war gütig. Er war auserwählt. Aber er war am Ende seiner Kräfte.“ Der Leser beteiligt sich gedanklich an den angebotenen Problemlösungen – schließlich: Katzenliebhaberinnen täuscht man nicht so leicht und Katzen sind gelegentlich durchaus fähig, selbständig zu denken, wenn es ums Überleben geht. Denn: kurzen Prozess machen mit Kater oder Kätzin stellen sich einige Männer leichter vor als es ist. Besonders in Notsituationen, in denen sie nahe dran sind, den Liebeskampf um Frauchen zu verlieren: „Die Katze hatte einen Straight und ich nur Zweien und Dreien auf der Hand.“ Die Geschichten sind spannend, überraschend und amüsant.


Manfred Plinke (Hg)
Sie streichelt ihre Katze mehr als mich!
Hardcover, 192 Seiten, € 14,90
ISBN 978-3-86671-066-5
edition tieger, Berlin 2010

Er streichelt seine Katze mehr als mich!

Sie ist seine Samtpfote, seine portugiesische Prinzessin, seine Babykatze. Er umsorgt und verwöhnt sie mit Zärtlichkeiten. Ihr Handlungsspielraum ist nahezu grenzenlos. Er nimmt ihr nie etwas übel und ist jeden Tag aufs Neue hingerissen von ihrer Schönheit: Der Katzenliebhaber.
Wer leidet ist die Frau an seiner Seite, nur merkt er das nicht einmal. Macht sie sich dann durch allerlei drastisches Verhalten selber bemerkbar, fällt er aus allen Wolken: Du bist doch nicht etwa eifersüchtig auf eine Katze? Aber sicher ist sie das, die vernachlässigte Freundin, die plötzlich spürt, dass sie zur Mörderin werden könnte, um Liebe und Bett zurückzuerobern.
In diesem Kurzgeschichten-Zwillingsband (gleichzeitig erschienen mit dem Titel „Sie streichelt ihre Katze mehr als mich“) geht es um Männer und ihre Liebe zu Katzen. Und es geht um Frauen, die sich etwas einfallen lassen, um nicht länger die Dritte im Bunde zu sein. Das führt zu Krimisituationen, Verwandlungen, Verrat, Triumph und natürlich auch zu Versöhnungen, vor allem reichlich ..... Überraschungen; denn von der Katze, das lernen wir, hat auch die Frau so einiges. Dreiundzwanzig spannende, überraschende und amüsante Kurzgeschichten.

Manfred Plinke (Hg)
Er streichelt seine Katze mehr als mich!
Hardcover, 190 Seiten, € 14,90
ISBN 978-3-86671-065-8
edition tieger, Berlin 2010



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Gute Hunde – ein königliches Vergnügen

In dieser erstmals in einem Band veröffentlichten Sammlung von Hundegeschichten erzählt
P. G. Wodehouse von der Naivität und Treue einer Promenadenmischung, die sich nicht so recht als Einbrecher-Werkzeug gebrauchen lässt; wie man mit einer Hunde-Akademie endlich reich wird – oder auch nicht; wie Hollywood den Charakter eines anständigen Bullterrier verdirbt; wie Hundekekse plötzlich die Geschäftsidee des Jahrhunderts werden oder wie man eine Pekinesenkrise überwindet. Allesamt typische Wodehouse-Geschichten, über die man sich königlich amüsiert.


Schon als Prinzessin griff die spätere Königin Elizabeth II zur Unterhaltung begeistert nach Geschichten und Büchern von P.G. Wodehouse. Ebenso wie der frühere Premierminister Tony Blair, die Schriftstellerkollegen Arnold Bennett, Hilaire Belloc, Rudyard Kipling, Evelyn Waugh, Kingsley Amis und zahlreiche andere. P.G. Wodehouse hat viele Millionen Fans in aller Welt. Bei der Auswahl der Geschichten, die teils erstmalig auf Deutsch erscheinen, wurde der Verlag von den Präsidenten der britischen und holländischen Wodehouse-Societies unterstützt.

Sir Pelham Grenville Wodehouse (1881-1975)
veröffentlichte 96 Romane, mehr als 300 Erzählungen sowie Drehbücher, Stücke und Musicals. Er war sein Leben lang von Hunden umgeben schuf unsterbliche Figuren wie Bertram Wooster und seinen Butler Jeeves, Lord Emsworth oder Stanley Featherstonehaugh Ukridge. Kurz vor seinem Tod wurde der 94jährige Schriftsteller von der britischen Königin in den Ritterstand erhoben. Wodehouse-Fans und -Societies gibt es in vielen Ländern, sogar in Russland und Asien.

Er hat »nicht ein einziges Buch geschrieben, das kein Vergnügen bereiten würde«. NZZ

»Der größte humoristische Autor des zwanzigsten Jahrhunderts.« F.A.Z.

Gute Hunde.
Die feinsten Hundegeschichten

von P. G. Wodehouse
Hardcover, Halbleinen, Fadenheftung
153 Seiten, € 14,90
ISBN 978-3-86671-068-9
edition tieger, Berlin Oktober 2009

www.edition-tieger.de



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Alte Hunde sind die besten Hunde

Fotoporträts und Lebensgeschichten

„Alte Hunde sind verletzlich. Ihr Vertrauen und ihre Dankbarkeit sind grenzenlos. Sie sind auf eine neue, überraschende Art witzig. Aber vor allem haben sie eine innere Ruhe gefunden. Diese letzte Qualität ist schwer zu erklären. Man könnte sie als Gelassenheit bezeichnen. Ich nenne sie Weisheit.«

Mit diesen Worten wird der Text-/Bildband Alte Hunde sind die besten Hunde eingeleitet, der soeben in der edition tieger erschienen ist. Der Autor und der Fotograf sind beide Pulitzer-Preisträger. Gene Weingarten erzählt auf berührende Weise die ungewöhnlichen Lebensgeschichten von Hunde-Senioren und Michael S. Williamson zeigt in 60 Fotoporträts diese Hunde, die im Laufe der Jahre zu Charakteren geworden sind. Wer je einen alten Hund geliebt hat, erkennt in den einfühlsamen Fotografien seinen eigenen alten vierbeinigen Freund wieder – an einer bestimmten Neigung des Kopfes, einer seltsamen besonderen Angewohnheit, einer typischen Pose, den zum Lächeln verzogenen Lefzen.

Den beiden Pulitzer-Preisträgern, Gene Weingarten und Michael S. Williamson, gelingt es, in ihren ausdrucksstarken Kurzportraits und wunderschönen Schwarzweißfotos den einzigartigen Charme alter Hunde zu treffen. Ein warmherziges, humorvolles und reich illustriertes Kompliment an den alternden »besten Freund des Menschen«.


Die Autoren
Gene Weingarten ist als Kolumnist und Autor für die Washington Post überregional bekannt; er erhielt 2008 den Pulitzer-Preis für Feature Writing.

Michael S. Williamson ist seit 1993 Fotograf bei der Washington Post. Er ist zweifacher Pulitzer-Preisträger und wurde u.a. als Newspaper Photographer of the Year ausgezeichnet

Der deutschen Ausgabe ist ein Anhang zur Pflege und Gesundheit alternder Hunde von Dr. med. vet.Götz-Alexander Burmeister beigegeben.

Gene Weingarten, Fotografie Michael S. Williamson
Alte Hunde sind die besten Hunde
Mit einem Anhang zur Pflege und Gesundheit alternder Hunde
Hardcover, Schutzumschlag,  160 Seiten, € 19,80
edition tieger im Autorenhaus Verlag 2009
ISBN 978-3-86671-052-8

'Das Buch ist eine liebevolle Hommage an unsere Oldies!' DOGS today

www.edition-tieger.de



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Ein liebenswerter Katzenroman

Ein Schriftsteller und seine Musen

Der Schriftsteller Charles Warren fürchtete den Verstand zu verlieren. Es hatte damit angefangen, dass ihn auf der Katzenausstellung ein junger Siamkater angesprochen hatte: 'He, Du da! Zeig mal her, hast wohl ein Mädchen unter der Jacke?' Dann verlangte er auch noch, ihn ebenfalls mitzunehmen, – was Charles auch tat. Seit jener Begegnung mit dem sprechenden Kater hatte der Schriftsteller eine Schreibblockade. Und da er schon lange kein Manuskript mehr abgeliefert hatte, wurde das Geld knapp. Er lehnte sich in seinen Stuhl zurück und dachte über sich nach. Konnte es sein, dass er im Begriff war, überzuschnappen?

Bei Familie Warren leben bereits die distinguierten Siamherren Ting und Thai in ruhiger Zweisamkeit, an den Komfort eines geordneten Haushalts gewöhnt. Hier hatten sie jahrelang an Bückling und Lachs teilgehabt und Hof gehalten. Die Ankunft der neuen Mitbewohner Tania und Tootoo von der Katzenausstellung, bringt die alte Ordnung völlig durcheinander. Tania, dem hübschen wohlerzogenen Katzenmädchen, gelingt es leicht, akzeptiert zu werden. Nicht so Tootoo, der zwar behauptet von edlem Geblüt zu sein, aber einen ordinären Cockneydialekt spricht und sich auch sonst ganz unpassend in der Gesellschaft der Herren von königlichem Abstammung verhält. Hinzu kommt sein Macho-Verhalten aufgrund seiner ausgeprägten Männlichkeit, etwas, das Ting und Thai vor Jahren irgendwie abhanden gekommen ist. Und die junge hübsche Siamesin Tania ist ganz Frau.

Hausherrin Mary hat ja schon immer behauptet, die Katzensprache zu verstehen und sie hat eigene Pläne mit Tania und Tootoo. Ganz zufällig lässt sie während Tanias Rolligkeit das Gitter zu ihrer Isolierzelle im Gartenhaus ein wenig offen ... »Danke, bist eine Mordsfrau«, bedankt sich Tootoo bei Mary.

Tootoo. Immer das letzte Wort ist ein ironisch-humorvoller Roman über Katzen, die reden und Menschen, die glauben, sie zu verstehen.


Warren Chetham-Strode (1896-1974),
englischer Schriftsteller und Dramatiker. Er hat zahlreiche Stücke und Drehbücher geschrieben. Seine gesprächigen Musen hat in dem Klassiker Tootoo verewigt.


Warren Chetham-Strode
Tootoo - Immer das letzte Wort
Hardcover, 217 Seiten, illustriert, € 14,90
ISBN 978-3-86671-063-4
edition tieger, Berlin 2009

Die geschenkte Katze

Humorvolle und liebenswert-ironische Katzengeschichten

„Als wir nach Hause kamen, stand vor der Tür ein Korb mit einer schwarzen Katze. Allerdings hatte der Absender vergessen, seinen Namen anzugeben ...“ So beginnt die Geschichte von Die geschenkte Katze. Simon Carmiggelt erzählt mit liebenswerter Selbstironie, wie er von dem mysteriösen Geschenk eines Kätzchens überrascht wird und wie er sich auf die kätzischen Eigenheiten des adoptierten Findlings einstellt. Leicht wird ihm das nicht gemacht, denn in der Tierschutzwoche muss er sogar eine heimliche Mitbewohnerin, die empörte Hausmaus, gegen Übergriffe verteidigen! Und außerdem haben seine Kinder und seine Frau immer noch ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die vierbeinigen Hausgenossen geht.

Ein hübscher Geschenkband für Katzenfreunde und alle, die heute noch nicht ahnen, dass sie es schon Morgen werden können!

Simon Carmiggelt (1913-1987)
ist als Meister der Kurzprosa einer der beliebtesten niederländischen Schriftsteller und bekannt für seinen Humor. In Amsterdam hat man ihn mit einem Denkmal geehrt, in De Steegh, sitzt er mit seiner Frau auf einer Bank und blickt über die Ijssel.


Simon Carmiggelt
Die geschenkte Katze
Hardcover, 96 Seiten, € 9,80
ISBN 978-3-86671-067-2
edition tieger, Berlin 2009


www.edition-tieger.de

Der tägliche Kojote

Wunderbare Möglichkeiten, die uns das Leben bietet, wenn wir mutig sind.

Eigentlich wollte die 27-jährige Autorin und Fotografin Shreve Stockton von San Francisco in ihre Heimatstadt New York zurückzukehren. Dort warteten schon ihre Koffer, Möbel und Freunde. Sie selbst durchquerte mit ihrer Vespa und ihrer Kamera den Kontinent. Als sie das Cowboy- und Indianerland Wyoming erreicht, ist sie fasziniert und überwältigt von der ursprünglichen Landschaft mit ihrer roten Erde, der Weite und Einsamkeit. Shreve Stockton gibt ihre New Yorker Pläne auf und zieht in den Westen.

In Ten Sleep („zehn Mal Schlafen bis zum nächsten Camp“), einem 300 Seelen Ort, findet sie zwar eine Unterkunft, aber keinen Job. Sie lernt einen Rancher kennen, der ihr eine einfache Holzhütte ohne Bad und Toilette zur Verfügung stellt. Sie wirft ihr Handy weg, lernt das Dach zu reparieren, Holzvorräte für den Winter zu sammeln, und mit wenig Wasser auszukommen. Und dann muss sie über Leben oder Tod eines Kojotenbabys entscheiden. Bald berichtet Shreve Stockton auf ihrer Blogseite von ihrer Katze Eli, Charly, dem Kojotewelpen und dem Leben in ihrer 12-Quadratmeter-Hütte. Ihre Blogseite, auf der sie jeden Tag ein neues  Foto von Charly veröffentlicht, wird millionenfach besucht und sie beginnt, ein Buch zu schreiben.

Der tägliche Kojote erzählt von den wunderbaren Möglichkeiten, die uns das Leben bietet, wenn wir mutig sind. www.der-tägliche-kojote.de.
»Shreve Stocktons Erlebnisse im Zusammenleben mit einem Tier aus der Wildnis und seine Gewöhnung an Menschen ist spannender und faszinierender Lesestoff.« Publishers Weekly

Shreve Stockton
Der tägliche Kojote
Mein Leben mit einem Präriewolf
Hardcover, Fadenheftung, durchgehend mit Farbfotografien illustriert
Eine wahre Geschichte über Liebe, Freiheit und Vertrauen
311 Seiten, € 19,80
ISBN 978-3-86671-058-0
edition tieger, Berlin Oktober 2009

Das Cover zeigt Charlie als Welpe. Weitere Fotografien bitte beim Verlag anfordern.

Die freundlichsten Katzengeschichten der Literatur

Literarische Katzengeschichten


Eine Anthologie mit verliebten und liebenswerten Geschichten von verzauberten Schriftstellern erzählt


In diesem Buch spielen Katzen die Hauptrolle. Sie treten auf die Bühne der Literatur, verspielt und rätselhaft, klug, unergründlich und liebenswürdig, in wechselhafter Gestalt. Katzenverzauberte Schriftsteller haben ihnen hier ein literarisches Denkmal gesetzt.

Lesen Sie Ihren Katzen und anderen daraus vor, es wird die einen zum Schnurren bringen und die anderen glücklich machen.

Autoren: Cleveland Amory, Margaret Atwood, Victor Auburtin, Colette, Paul Gallico, Ernest Hemingway, Jean-Louis Hue, Jerome K. Jerome, Compton Mackenzie, Margaret Maron, Beverley Nichols, Pamela Sargent, Henry Slesar

Gerhild Tieger (Hg.)
Literarische Katzengeschichten
Hardcover, ca. 160 Seiten, 9,80 €
ISBN 978-3-86671-050-4
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin 2008

 »Man könnte schon fast beginnen, leise und genüsslich vor sich hin zu schnurren, wenn man es sich mit den Katzengeschichten im Sessel bequem gemacht hat.« Informationsdienst für Bibliotheken

Literarische Hundegeschichten

Kaum erzählt jemand eine Hundegeschichte, schon fällt seinem Zuhörer eine andere ein. So ergeht es auch dem Erzähler der folgenden Geschichte:

Da gibt’s eine Geschichte – ich kann nicht für ihre Wahrheit aufkommen, ein Pastor erzählte sie mir – von einem Mann, der im Sterben lag. Der Pfarrer des Kirchsprengels, in guter, frommer Mann, setzte sich an sein Bett und erzählte ihm, um ihn zu erheitern, eine Hundeanekdote. Kaum war der Pfarrer damit fertig, als sich der Kranke aufsetzte und sagte: »Ich weiß noch eine viel bessere. Ich hatte einmal einen Hund, einen großen, braunen, der auf der einen Seite etwas schief – – «
Aber die Anstrengung ging über seine Kräfte, er fiel auf die Kissen zurück, und als sich der Doktor über ihn beugte, sah er, dass es sich nur noch um Minuten handelte. Der gute, alte Pastor stand auf und drückte dem armen Kerl die Hand. »Wir werden uns wiedersehen«, sagte er sanft.
Der Kranke drehte sich nach ihm um und sah ihn getröstet und dankbar an: »Ich freue mich, das von Ihnen zu hören. Erinnern Sie mich an den Hund.« Dann schied er friedlich hinüber. Ein seliges Lächeln spielte um seine bleichen Lippen.

Und dies ist erst der Anfang einer ganzen Reihe von Hundegeschichten: 15 bekannte Schriftsteller, darunter Martin Walser, Raymond Queneau, John Steinbeck, Kate DiCamillo, und andere Autoren erzählen humorvolle, spannende und immer liebenswerte Hundegeschichten.


Ein sorgfältig ausgestatteter Band als Urlaubslektüre und als Geschenk – nicht nur für Hundefreunde.


Manfred Plinke (Hg.)
Literarische Hundegeschichten
Hardcover, 155 Seiten, € 9,80
edition tieger im Autorenhaus Verlag 2009
ISBN 978-3-86671-051-1

»Ein zauberhaftes Mitbringsel – Geschichten, die jeden Hundefreund begeistern werden, humorvoll und hintersinnig« (Mach mal Pause/BURDA)

Schriftsteller entschlüsselt Code eines Katzenbuchs

Ein Katzen-»Ratgeber« von Paul Gallico

Ein verschlüsseltes Manuskript, das auf mysteriöse Weise auf dem Fußabtreter vor der Haustür gefunden wird, enthält die gesammelten Lebenserfahrungen einer ehemals heimatlosen Katze. Und schon geht es los mit dem Kapitel »Menschenkunde« und erprobten psychologischen Tricks wie man Menschen um die Pfote wickelt.

Über Männer zum Beispiel weiß die kluge Katze, dass »diese Art Mensch im Grunde unsicher ist, woraus sich viel Kapital schlagen lässt.« Das Ziel sollte sein »sie glauben zu lassen, es gehe nach ihren Willen«. Denn: »Männer sind so dankbar, wenn sie glauben dürfen, sie hätten die Liebe einer Katze gewonnen; es gibt dann nichts, was sie nicht für unsereinen tun.«

Frauen dagegen müssen anders behandelt werden, sie sind viel zu katzenähnlich: »Um die Frau des Hauses weichzukriegen, verwende auf keinen Fall, ich wiederhole: auf keinen Fall, dieselben Tricks und Methoden wie beim Mann«, heißt es. Denn: »Die wären wirkungslos, schon deshalb, weil sie wahrscheinlich ein paar davon selbst, womöglich beim selben Mann, angewandt hat.«

Speziell für Kinder und Junggesellen gibt es wieder andere erfolgreiche Methoden, die zum Ziel führen. Außerdem werden Eigentumsfragen wie Bett, Sessel und andere Dinge behandelt. Und da eine Katze nicht von Mäusen allein leben mag, braucht es zusätzliche Strategien, wie man an die leckeren Häppchen vom Tisch kommt.

Im Katzen-Knigge schließlich geht es um Verständigung zwischen Mensch und Katz. Dazu gehören: »Das stumme Miau«, »Das Miau und seine Variationen«, »Das Schnurren in verschiedenen Stärken«. Und natürlich fehlt es auch nicht an Warnungen vor Fehlern oder Hinweisen zum Thema Spielen und Freizeitbeschäftigung für Katzen und – das Lesen am Kamin.

Ein ganz und gar praktischer, für jede Katze unverzichtbaren Ratgeber! Eine Weitergabe an Menschen sollte jedoch aus naheliegenden Gründen unterbleiben.

Paul Gallico
arbeitete als Journalist bevor er als Schriftsteller beliebt und erfolgreich wurde. Er hat zahlreiche Romane geschrieben, von denen etliche verfilmt worden sind.

Paul Gallico
Miau - sagt mehr als tausend Worte
Hardcover, 128 Seiten, € 9,80
edition tieger im Autorenhaus Verlag 2009
ISBN 978-3-86671-057-3

»Ein bezauberndes und amüsantes Buch für Katzenfreunde!« Miau & Co

»Das schönste Tierbuch der Welt«

Der Hasenroman

Der Hasenroman erschien 1903 in Paris und wurde 1916 erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Sein Autor, Francis Jammes, fühlte sich besonders der Natur und allen ihren Lebewesen als Brüder und Schwestern nahe. In seinen Werken fand er eine poetische Sprache und Form der Beschreibung, die seine Prosa zu Dichtung werden ließ. Im Hasenroman wird Francis Jammes’ tief empfundene Gläubigkeit in der Begegnung der Tiere mit Franz von Assisi offenbar. Die Geschichte entfaltet einen Zauber, der den Leser bis zur letzten Seite gefangen nimmt und kann auch als Parabel auf die Macht des Glaubens über den Zweifel verstanden werden.

»Gerade der Dichter ist es, der ich hätte werden wollen.«
Das hat sich Rainer Maria Rilke in seinen Aufzeichnungen des Malte Laurid Brigge gewünscht, als er von dem »glücklichen Dichter« sprach: Er meinte den französischen Schriftsteller Francis Jammes.

Francis Jammes (1868-1938)
war mit Stéphane Mallarmés, André Gides und später Paul Claudel befreundet. Er galt als Naturmystiker im franziskanischen Sinne, der die einfachen Freuden des ländlichen Lebens geschätzt und beschrieben hat. Die Landschaften der Pyrenäen inspirierten ihn zu seinen Erzählungen und Romanen; in seiner Heimat nannte man ihn auch den pyrenäischen Vergil.


Francis Jammes
Der Hasenroman
Neuausgabe Februar 2009
Halbleinen, fadengeheftet, 96 Seiten, € 12,80
ISBN 978-3-86671-055-9
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin 2009


'Die wundersame Geschichte vom weltklugen Hase' Rhein-Main-Presse

'Zauberhaft' HBV

'Jammes' Buch, voll Naturliebe und Gottesfurcht, feiert die Kraft der Schwachen und die Weisheit der Kleinen.' Berliner Zeitung

'Sprachkino breitet Jammes in der lebensklugen Geschichte aus' (Ruhr Nachrichten)

Sind Katzen eifersüchtig?

99 weitere Fragen und 100 kluge Antworten zu Katzenverhalten, Sprache, Gesundheit, Zusammenleben und die Liebe



Dieser Katzenratgeber ist anders als alle anderen: Er stellt die Fragen, die jeden Katzenfreund irgendwann einmal beunruhigen, verunsichern oder neugierig machen und er gibt die Antworten, die weiterhelfen, zum Verständnis beitragen und sogar glücklich machen können.

»Das Tintenfass wird nie leer, wenn es darum geht, über Katzen zu schreiben«, sagte Jean-Louis Hue. Richtig, denn es gibt so viele Rätsel und so vieles, was wir über unsere vierbeinigen Lebensgefährten wissen möchten, z.B. Träumt meine Katze von mir? Gibt es Männer-Katzen und Frauen-Katzen? Sind Katzen launisch? Was tun mit Mäusegeschenken? Sind Katzen die Klügeren? Darf eine Katze fernsehen? Liebt meine Katze mich? Mann oder Katze? Was treibt meine Katze den ganzen Tag? Wie vermeiden Sie unerwünschten Herrenbesuch? Was tun, wenn Ihre Katze stiehlt? Lieben Katzen Menschenbabys? Welches Kräutlein tut ihr gut? Darf die Katze mit ins Bett? Und viele weitere Fragen und Antworten in Wort und Bild dazu!

Das Buch ist durchgehend mit Schwarz-weiß- und Farbfotografien illustriert und die Antworten oft überraschend, immer nützlich und manchmal auch mit einem Augenzwinkern geschrieben.


Gerhild Tieger
Sind Katzen eifersüchtig?
99 weitere Fragen und 100 kluge Antworten zu Katzenverhalten, Sprache, Gesundheit, Zusammenleben und die Liebe

Originalausgabe November 2008
ISBN 978-3-86671-049-8
Hardcover, 160 Seiten, durchgehend illustriert, 12,80 €
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin


»Sehr hip aufgemacht - genussvolle Lektüre, um köstliche Fotos bereichert, und damit unbedingt empfehlenswert.« Nürnberger Zeitung

Mönche von New Skete: Wie Sie der beste Freund Ihres Hundes werden

Ein Hundebuch – geschrieben von Mönchen

Bücher über Hundeerziehung gibt es etliche, aber eines, das von Mönchen geschrieben wurde, ist einzigartig. Dennoch ist es kein ein frommes Bruder-Hund-Brevier und auch kein Abrichtungs-, Ausbildungs- oder Sitz-Platz-Komm-Ratgeber. „Dieses Buch ist – Sie werden es selbst feststellen – schlicht einmalig“, so lobte der Zoologe und Buchautor Ulrich Klever das Mönchsbuch über die Hundeausbildung.
 
Die überarbeitete und erweiterte Ausgabe erweist sich als praktischer Ratgeber, der grundlegendes Wissen vermittelt und voller nützlicher Ratschläge steckt. Dabei sind die Mönche keineswegs weltfremd, das Buch ist umfassend, es reicht von der Auswahl des richtigen Hundes, über Welpenerziehung, Ernährung und Ausbildung, von Sensitivitätstraining über Gehorsamsübungen bis zur Korrektur von Problemverhalten bei Hunden – und manchmal Menschen: „Den Wert der Stille zu erfahren, heißt der Wirklichkeit lauschen, statt sie anzuschreien: das eigene Bewusstsein weit genug zu öffnen, um herauszufinden, wie sich das Ende eines Satzes anhört, den ein anderer ausspricht, oder einem Hunde zu lauschen, bis man entdeckt, was nötig ist, statt ihm seine Vorstellungen im Namen der Ausbildung aufzuzwingen.“
 
Die Mönche von New Skete sind nicht die ersten Mönche, die Hunde züchten und ausbilden. Die Augustiner-Chorherren (nicht eigentlich Mönche, aber Mitglieder eines religiösen Ordens) züchten im Hospiz am Großen St. Bernhard in den Schweizer Alpen seit mehr als zwei Jahrhunderten Bernhardiner. Und in Tibet züchteten buddhistische Mönche den Lhasa-Apso-Terrier. An zwei so weit voneinander entfernten Flecken der Erde entstanden also klösterliche Hundezuchten. Und seit 35 Jahren züchten die Mönche in den Bergen des Staates New York im Kloster New Skete Hunde und bilden sie aus. Im Vorwort schreiben die Mönche: „Sie halten ein Buch in der Hand, aus dem Sie, der Mensch, genauso viel über sich selbst erfahren können wie über Hunde. Ein Buch, das Ihnen Wege zu sich selber zeigt und mit dessen Hilfe Sie imstande sein werden, die Natur und die Tiere für sich zu entdecken und lieben zu lernen.“
 
»Alle Dinge haben ihre Sprache: die Materie, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen«, lautet eine der Erkenntnisse des Franziskanerordens. Einfühlsam und gewaltfrei – das ist auch die Methode der Hundeerziehung der Mönche von New Skete, zum Wohl von Hund und Mensch.«
 
Die Mönche von New Skete
Wie Sie der beste Freund Ihres Hundes werden
Die sanfte Methode des Hundetrainings
Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe
Hardcover, 415 Seiten, illustriert, 19,80 €
November 2008
ISBN 978-3-86671-047-4
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin 2008
 
»Ich glaube, dass dieses Buch einmalig ist … es enthält Passagen, die aus der Sicht der Hunde geschrieben sein könnten.« Ulrich Klever


Marjorie Garber: Dog Love -
Warum Hunde uns lieben - und wir sie

Der Hund ist es, der uns zum Menschen macht.

Ist es denkbar, dass unumstößlich erscheinende Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Loyalität, Mitleid und Mut zunehmend nur noch im Verhältnis zu Hunden Geltung haben und in erster Linie durch anrührende Hundegeschichten vermittelt werden? Marjorie Garber legt eine »kulturelle Autobiographie« vor, die nicht von anderen, sondern die von uns selbst spricht. Das Überraschende: Die Harvard-Professorin hält die Liebe zum Hund nicht für ein Symptom seelischer Verarmung, sondern, für eine emotionale Leistung. Für sie ist diese Zuneigung keine Ersatzhandlung. Denn den Hunden verdankten wir es, dass wir Gefühle höchster Freude und tiefsten Kummers zulassen könnten: „In diesem Sinne möchte man beinahe die Behauptung wagen, dass der Hund es ist, der uns zum Menschen macht.“
Dabei entschwindet Marjorie Garber nicht in akademische Höhen, sondern schreibt auch aus eigener Erfahrung mit ihren Hunden Nietzsche, Wagner und Yofi (so hieß Sigmund Freuds geliebter Chow-Chow, der während der Analysestunden am Fuß der Couch saß). „Hunde sind vielleicht gute Schauspieler, aber keine guten Schwindler. Sie sind vielleicht gute Schmeichler, verstehen es zu manipulieren, bewundernd, flehend, unwiderstehlich niedlich auszusehen, sobald ein Hundekuchen oder ein Stück Käse in der Nähe ist. Der hoffnungsfrohe Schwanzwedler an der Tür, die selbstbewusste Haltung mit hocherhobener Rute während der Essenszeit, all das ist vollkommen aufrichtig.“
Ein kompetentes und liebenswert geschriebenes Buch über die Beziehung zum besten Freund des Menschen.

Marjorie Garber
Dog Love
Warum Hunde uns lieben – und wir sie
Deutsch von Hans Voges
Neuausgabe November 2008
400 Seiten, Hardcover, 19,80 €
ISBN 978-3-86671-046-7
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin 2008

 
»Eine witzige, aber ernsthafte Untersuchung über die Bindung zwischen Mensch und Hund.« Times
 
»Der Leser wird über Marjorie Garbers süße Anekdoten über ihre eigenen Hunde schmunzeln.« New York Times


Dame Wiggins und ihre sieben Katzen

Katzen-Klassiker von 1823 als zweisprachige Erstausgabe

Die deutsche Ausgabe des englischen Katzen-Klassikers von 1823

Der berühmte englische Katzen-Klassiker von 1823 als zweisprachige Erstausgabe

Das hinreißend illustrierte Katzenbüchlein bezaubert seit fast zweihundert Jahren
englische Katzenliebhaber. Mit mehr als einem humorvollen Augenzwinkern erzählt
eine fröhliche neunzigjährige Dame von den Abenteuern ihrer liebenswerten
Katzenschar.

Dame Wiggins wird von ihrer Katzenbande überreichlich mit Mäusen und Ratten
beschenkt, so dass sie bald nichts mehr zu tun haben und zur Schule geschickt werden. Während Dame Wiggins ihnen einen Spatzenpudding kocht, fahren sie Schlittschuh, kümmern sich um ein krankes Lamm, finden das Mutterschaf und werden zum Dank
vom Schafszüchter eingeladen. Nach ihrer Rückkehr feiert die wilde Katzenbande mit
Dame Wiggins ein Fest.

Die Autorin
In einer späteren Ausgabe wurde gerätselt, wer sich hinter der neunzigjährigen Autorin verbergen könnte. Welche Dame dieses „am Kamin“ zu lesende Büchlein, das nichts Trauriges enthalte und nichts Hässliches porträtiere (John Ruskin) geschrieben hätte. Angeblich soll das Buch eine Mrs. Sharpe geschrieben haben, doch 1887 hieß es, der inzwischen verstorbene Schriftsteller Richard Scrafton Sharpe habe das Buch zusammen mit der damals tatsächlich neunzigjährigen Mrs Pearson, die in der Fleet Street wohnte, geschrieben. Großzügigerweise habe er der Dame den Hauptteil der Autorschaft an dem Büchlein zugestanden.
Die Illustrationen wurden R. Stennet zugeschrieben.


Der ersten Ausgabe von 1823 folgten bald weitere, mit anderen Illustrationen, denen jedoch der Humor fehlte. Sogar John Ruskin hatte sich, zusammen mit der Illustratorin Kate Greenaway, an einer Ergänzung des Originals versucht, mit mäßigem Erfolg. 1887 schließlich hat Andrew W. Tuer eine Ausgabe nach dem Original mit handkolorierten Stichen in seiner legendären Leadenhall Press Series of Forgotten Picture Books For Children wieder herausgegeben. Dieser Ausgabe folgt nun die erste Ausgabe in deutscher Sprache.

Dame Wiggins und ihre sieben wunderbaren Katzen
Deutsche Erstausgabe
Februar 2009
Halbleinen, fadengeheftet
durchgehend farbig illustriert
32 Seiten, € 12,80
ISBN 978-3-86671-053-5
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin 2009

 Zauberhafte Erzählung
'Die sieben Miezen schaffen es immer wieder, ihre Besitzerin - und die Leser - in Erstaunen und Entzücken zu versetzen. Bestimmt werden auch Sie sich in dieses Büchlein verlieben - so wie wir hier in der Redaktion.' Geliebte Katze 6/2009


Musen auf vier Pfoten: Katzen und ihre Schriftsteller. »Herzerwärmend anzusehen und kurzweilig zu lesen.« FAZ




Margaret Marshall Saunders: Beautiful Joe. Der Hund, der die Menschen verändert hat

Beautiful Joe – das Buch, das die Einstellung zu Hunden revolutioniert hat

Beautiful Joe ist ein zeitloser Klassiker, der erstmals vor 116 Jahren in Kanada erschienen ist. Erzählt wird die Geschichte eines misshandelten Mischlingshundes, der von einem entschlossenen und mutigen Jungen gerettet wurde. Beautiful Joe wird von der Familie des Jungen gesund gepflegt und setzt sich später mit seinem Leben für seine Familie ein.
 
Die Geschichte von Beautiful Joe beruht auf einer wahren Begebenheit, die die Autorin aus der Perspektive des Hundes erzählt. Er wurde tatsächlich von der Familie der Autorin aus den Händen eines sadistischen Bauern gerettet. Seine Geschichte hat Millionen Menschen berührt und seither grundlegend die Einstellung zu Tieren, die unser Leben begleiten, verändert.
 
Margaret Marshall Saunders (1861 – 1947), kanadische Autorin, hatte von dem außergewöhnlichen Schicksal des Mischlingshundes Beautiful Joe durch die Familie ihrer Schwester gehört und war davon so berührt, dass sie seine Geschichte schrieb, bei einem Literaturwettbewerb der American Humane Education Society einreichte und den ersten Preis gewann. Als Buch erschien Beautiful Joe erstmals 1893 unter dem männlichen Autorennamen Marshall Saunders. Die Autorin fürchtete damals, dass eine Frau nicht ernst genommen werden würde.
 
Margaret Marshall Saunders
Beautiful Joe
Der Hund, der die Menschen verändert hat
Deutsch von Kerstin Winter
Hardcover, 208 Seiten, 14,90 €
Erste deutsche Ausgabe, Nov. 2008
ISBN 978-3-86671-043-6
edition tieger im Autorenhaus Verlag, Berlin 2008






 

»Die edition tieger glänzt mit Raritäten« WZ Düsseldorfer Nachrichten